About

Dr. Artus Ph. Rosenbusch

Was fĂŒr ein Cli­chĂ©: das wichtigste Ereignis der letzten 10 Jahre war die Geburt meines Sohnes.

Bis 2019 war ich im Joint Leadership Team von innogy Consulting als Vice President verantwortlich fĂŒr unser BeratungsgeschĂ€ft der MENA Region.

Das zunehmende Alter meiner Eltern und mein Kinderwunsch zogen mich zurĂŒck nach Frankfurt. WĂ€hrend der Schwangerschaft meiner Partnerin gab ich auch meine Rolle als Head of LRN LAB by innogy Consulting auf, und begann meine TĂ€tigkeit als selbstĂ€ndiger Trainer und Coach.

Foto vom Sommer 2021

Als ich 2010 mit dem Mathematik-Diplom und dem Doktortitel in der Tasche (Doktorarbeit zur Fairness in kooperativen Spielen) meine Karriere in der Top-Management-Beratung aufnahm, begann fĂŒr mich die viel zitierte „steile Lernkurve“, die so viele junge Absolventen motiviert, sich Montag frĂŒh ins Taxi zu setzen und die NĂ€chte durchzuarbeiten.

…ein Superbrain, mit menschlicher Ader. Quasi Sheldon aus Big Bang Theory, bloß ohne die sozialen Störungen.

Feedback einer Klientin (E.ON)

Durch meinen starken wissenschaftlich-analytischen Hintergrund war absehbar, dass meine Entwicklungsziele fĂŒr die nĂ€chsten Jahre vor allem auf der kommunikativen Seite liegen wĂŒrden. Powerpoint nach dem Pyramidenprinzip, Kommunikation passend zur Zielgruppe, Konflikt- und ModerationsfĂ€higkeiten, Change Management, agiles Arbeiten – all das durfte ich von den Besten lernen.

ZusĂ€tzlich zum tĂ€glichen Feedback im Team und der UnterstĂŒtzung durch Mentoren und Coaches durfte ich insgesamt ĂŒber 130 Trainingstage bei verschiedenen hochklassigen Trainern und Institutionen verbuchen.

Gleichzeitig konnte ich schon sehr frĂŒh zur Entwicklung meiner Kollegen beitragen, sei es als Projektleiter, durch interne Trainings – oder spĂ€ter mit formaler FĂŒhrungsverantwortung und als Guidance & Development Officer. Meine Leidenschaft fĂŒr das Weitergeben von Wissen und FĂ€higkeiten hatte ich bereits als Tutor im Studium und wĂ€hrend der Promotion entdeckt, und auch im Business-Kontext machte es mich jeden Tag stolz, meine Teams ĂŒber sich hinaus wachsen zu sehen.

Deshalb war es mir eine Freude, auch fĂŒr das FĂŒhrungsteam des RWE-Konzerns und fĂŒr andere Klienten am externen Markt, sowohl in Europa als auch im nahen Osten, BefĂ€higungs-Programme und Trainings-Curricula zu entwickeln und durchzufĂŒhren.

All dies ging wohl irgendwo in meinem Hinterkopf herum, als ich die ersten Ultraschall-Bilder beim Frauenarzt sah und mir klar wurde: Dienstreisen können Spaß machen, aber ich will nicht jede Woche vier NĂ€chte im Hotel und ich will auch nicht mehr jeden Abend mit Teams aus meinen Accounts bis 1:00 Uhr Nachts Problem Solves und inhaltliche Analysen machen.

Das war eine tolle Zeit, ich habe viel gelernt. Das Teamwork, die Freundschaften aus diesen Jahren will ich keinesfalls missen. Aber ich bin heute in einer anderen Phase meines Lebens. Und das ist okay.

Ich möchte nicht nur meine Klienten, sondern eben auch mein Baby wachsen sehen. Das lĂ€sst sich fĂŒr mich derzeit als Freelance-Trainer und Coach gut abbilden.

Es war eine gute Entscheidung. Ich genieße 2022 und freue mich auf die nĂ€chsten Jahre. Ich komme sogar wieder zum Klavierspielen – und dazu, meine geliebten LateintĂ€nze zu trainieren.

Weil ich genau die AuftrĂ€ge und Kollaborationen annehme, die mir Freude bereiten und Energie geben, wo ich spĂŒre, dass ich einen Impact habe.

Ich habe mit einem Cli­chĂ© eröffnet und werde wohl auch mit einem schließen:

„If you want love and abundance in your life, give it away.”

Mark Twain.